Neuigkeiten beim OR-Mapping mit Entity Framework Core 11.0
Auch in der elften Version von Entity Framework Core bietet Microsoft zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen.
Bei den Kommandozeilenwerkzeugen wurden sowohl neue Parameter als auch die Möglichkeit eingeführt, Einstellungen zentral in einer Konfigurationsdatei zu hinterlegen, anstatt sie bei jedem Aufruf erneut angeben zu müssen. Darüber hinaus erkennt Entity Framework Core Versionskonflikte bei Schemamigrationen nun zuverlässiger.
Bei der Übersetzung von LINQ nach SQL sind zusätzliche Operationen möglich, darunter MinBy(), MaxBy() sowie Any() auf Byte-Arrays. Neu hinzugekommen sind außerdem Funktionen für die Vektorsuche und die Verarbeitung von JSON-Daten. Darüber hinaus hat Microsoft Performanceschwächen bei der SQL-JOIN-Generierung in bestimmten Szenarien mit Include(), insbesondere in Kombination mit AsSplitQuery(), beseitigt.
Auch im Bereich des Mappings schließt Entity Framework Core 11.0 bestehende Lücken, etwa bei temporalen Tabellen und komplexen Typen. Neu ist zudem die Möglichkeit, Vektor- und Full-Text-Indizes direkt in der Entity-Framework-Core-Modellkonfiguration zu definieren.
Diese und viele weitere Neuerungen präsentiert DOTNET-DOKTOR Holger Schwichtenberg in diesem Vortrag.
Lernziele
- Verbesserungen bei den Entity-Framework-Core-Werkzeugen
- Erweiterungen der Mapping-Konfiguration
- Verbesserungen bei der Übersetzung von LINQ in SQL
- Unterstützung für Vektorsuche und JSON-Verarbeitung